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Mehr Diabetes durch Klimawandel?

Der ORF berichtet über die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels wie einen veränderten Fettstoffwechsel.

Foto: pixabay, jaytaix.

Schon jetzt hat der Klimawandel konkrete gesundheitliche Folgen, sagen Forscher. Sie führen die weltweite Zunahme an Typ-2-Diabetes unter anderem auf die globale Erwärmung zurück. Denn die Außentemperatur verändert den Fettstoffwechsel.

Typ-2-Diabetes - die im Gegensatz zur Typ-1-Diabetes im Lauf des Lebens erworbene Zuckerkrankheit - hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zur Volkskrankheit entwickelt. Weltweit sind insgesamt 412 Millionen Erwachsene zuckerkrank (2015), bis 2040 sollen es Schätzungen zufolge 642 Millionen sein. In Mitteleuropa ist die Zahl der Diabetiker seit 1998 um rund 40 Prozent gestiegen. In Österreich sind zwischen 600.000 und 700.000 Menschen betroffen. 90 Prozent davon leiden an Typ-2-Diabetes.

Ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel gelten als Hauptursachen der Stoffwechselkrankheit. Durch einen erhöhten Körperfettanteil sprechen die Zellen immer weniger auf Insulin an - es kommt zur sogenannten Insulinresistenz - und der Blutzuckerspiegel steigt. Das kann Folgen für den ganzen Körper haben, z.B. Nierenschäden, Herzinfarkt und chronische Wunden.

Für den vollständigen Artikel besuchen Sie die Seite des ORF.