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Ist der Steuervorteil des Diesels am Ende?

Umweltminister Rupprechter möchte das Steuerprivileg für Diesel abschaffen und ruft aufgeregte Reaktionen hervor.

Foto: pixabay / Skitterphoto.

"Umweltminister Andrä Rupprechter (ÖVP) beharrt auf einem Ende des Steuerprivilegs für Diesel. Derzeit wird der Liter Benzin mit 48,2 Cent Mineralölsteuer belastet, bei Diesel sind es 39,7 Cent. "Es ist unbestritten, dass das Dieselprivileg aus ökologischen Gründen nicht sinnvoll ist", so Rupprechter zur "Tiroler Tageszeitung" und den "Vorarlberger Nachrichten"." berichtet die Presse am 28. Dezember 2016.

Und weiter: "Eine Arbeitsgruppe im Finanzministerium denke darüber nach, wie wir ein schrittweises Auslaufen der Steuerbegünstigung sinnvoll organisieren können". Die konkreten Maßnahmen sollen im Rahmen der Klima- und Energiestrategie festgeschrieben werden.

Fachverband sieht keine positiven Effekte

Der Autofahrerclub ÖAMTC hat umgehend mit Kritik auf den wiederholten Vorstoß von Umweltminister Rupprechter reagiert. "Eine Steuererhöhung auf Diesel kennt nur Verlierer", so ÖAMTC-Interessensvertreter Bernhard Wiesinger in einer Aussendung am Dienstag. Wolle man die Mineralölsteuer (MöSt) angleichen, "dann wäre es für den Finanzminister billiger, jene auf Benzin zu senken. So könnte man die Konsumenten entlasten, anstatt sie zu belasten", glaubt der ÖAMTC-Mann."