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Inter- und Transdisziplinarität im Alpenraum

Der erste CCCA Roundtable in Innsbruck: Ein Vernetzungstreffen der fächerübergreifenden Art.

Foto: pixabay, Julie-Kolibrie.

Dieser erste CCCA-Roundtable in Innsbruck drehte sich thematisch um die inter- und transdisziplinäre Forschung, die schweizerische Perspektive auf dieses Thema und die praktische Umsetzung in Forschungsprojekten in Tirol. Außerdem konnte sich Daniela Hohenwallner (alpS) als neues Innsbrucker Vorstandsmitglied vorstellen und erste Ideen und Eindrücke aus Ihrer neuen Tätigkeit präsentieren.

Theres Paulsen (Leiterin des Transdisziplinaritätsnetzwerks der Schweizerischen Akademien der Wissenschaften) eröffnete den Abend und lieferte uns Einblicke in die Wahrnehmung dieses Themenkomplexes in Schweiz. Ein sehr interessanter Vortrag der viele Anknüpfungspunkte zwischen den beiden Wissenschaftscommunities erkennen ließ.

Die zwanzig TeilnehmerInnen, aus Wissenschaft und NGOs, des CCCA-Roundtables erhielten anschließend Informationen über die Partizipationsmöglichkeiten im Projekt k.i.d.Z.21-Austria - einige der TeilnehmerInnen meldeten sich am Roundtable auch gleich als ExpertInnen zur Unterstützung des Projektes, an.

Robert Steiger (UIBK) stellte die inhaltliche Komplexität des Nexus´ Klimawandel-Schnee-Tourismus vor und zeigte exemplarisch auf wie unterschiedlich Forschungsergebnisse von Auftraggebern interpretiert und instrumentalisiert werden können.

Den Abschluß des inhaltlichen Teils bildete Rainer Unger (alpS) mit der Darstellung des "lebendigen Labors" Alpbachtal, welches als Maßstab für zukünftigen Alpintourismus und energieautonome Modellregion reüssieren möchte.

Der Nachmittag fand gegen 18.00 sein Ende als sich auch die letzten TeilnehmerInnen satt, gut informiert und stärker vernetzt auf den (teils weiten) Heimweg machten.