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IIASA-Studie: Mehr Treibhausgase trotz des Pariser Abkommens!?

Der ORF berichtet über die neuen Ergebnisse und interviewt Karl Steininger

Foto: CCCA/Ropac.

Die Treibhausgasemissionen sollen bis zum Ende des Jahrhunderts auf null sinken. Das wurde im Pariser Klimaabkommen vereinbart. Eine Studie zeigt nun, dass die bisherigen Zusagen vorübergehend das Gegenteil bewirken könnten - ein deutlicher Anstieg bis 2030 ist nicht ausgeschlossen.

Die ersten Schritte in Richtung Klimaschutz könnten die Situation verschlimmern - das zeigen der Klimaforscher Joeri Rogelj und sein Team vom Internationalen Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg, in ihrer aktuellen Studie, die im Fachblatt "Nature Communications" erschienen ist.

Ausgangspunkt der Berechnungen waren die Zusagen zum zukünftigen Umgang mit Treibhausgasemissionen. Halten sich alle an diese Pläne, dann könnte der weltweite Ausstoß von Kohlendioxid bis zum Jahr 2030 sogar um 20 Prozent steigen.

Lesen Sie hier den Bericht von ORF online: "Mehr Treibhausgase trotz Klimapakt?"

Im Ö1-Mittagsjournal, vom 07.06.17, widmete sich ein Bericht ebenfalls der neuen IIASA-Studie. Zusätzlich folgt nach dem Bericht über das IIASA-Projekt ein Interview mit Karl Steininger (KFU).

Ö1-Mittagsjournal vom 07.06.17 (dauerhaft verfügbar auf der CCCA-HP)