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Die Notwendigkeit komsumbasierter Treibhausgasbilanzierung

Das 21. CCCA Fact Sheet wurde von Stefan Giljum (WU) für die CCCA Arbeitsgruppe Consumption Based GHG Accounting erstellt.

Abb.: CCCA Fact Sheet Nr. 21.

Die Hauptaussagen des Fact Sheets in aller Kürze zusammengefasst:

  • Durch die zunehmende Globalisierung von Märkten erfolgt ein wachsender Anteil der Treibhausgasemissionen, die mit dem Konsum von Produkten und Dienstleistungen in einem Land in Verbindung stehen, in anderen Ländern und Weltregionen.
  • Das derzeitige System des Monitorings von Treibhausgasemissionen auf nationaler Ebene ist jedoch territorial orientiert und berücksichtigt daher keine Auslagerungen von emissionsintensiven Industrien.
  • Erste Ergebnisse für die konsumbasierten Emissionen (oder den „Carbon Footprint“) Österreichs zeigen, dass diese 50-60% über den produktionsbezogenen (territorialen) Emissionen liegen, so wie sie laut Umweltbundesamt publiziert werden.
  • Eine umfassende Bewertung der Fortschritte in Richtung Dekarbonisierung der österreichischen Wirtschaft muss daher die konsumbasierten Emissionen mit einbeziehen.

 

Ziel der AG CBA ist der Austausch und die Vernetzung der verschiedenen Ansätze und Modelle zur konsumbasierten Treibhausgas-Emissionsbilanz für Österreich. Eine Annäherung der unterschiedlichen Ansätze hat in Österreich erst begonnen und die Gespräche und Vorträge beim im Oktober 2016 stattgefundenen Initialworkshop unterstrichen die Notwendigkeit einer längerfristigen Abstimmungs- und Diskussionsphase innerhalb der AG.

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