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Climate Action Network: Österreich schneidet bei der Evaluierung schlecht ab

Österreichs Klimaschutzpolitik erreicht in der Wertung des NGO-Dachverbandes CAN (Climate Action Network) nur den 14. Platz!

Abb.: Climate Action Network Europe

Bericht von der ORF-Homepage:

Der NGO-Dachverband Climate Action Network (CAN) hat heute ein Ranking veröffentlicht, das die Klimaschutzpolitik der EU-28 vergleicht.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass die 28 EU-Länder zu wenig unternehmen, um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen. Österreich, von der Allianz für Klimagerechtigkeit (AfK) bewertet, muss sich mit dem 14. Platz zufriedengeben.

Global 2000 und der WWF, beide Mitglieder der Allianz, übten in einer Aussendung Kritik am schlechten Abschneiden von EU und Österreich. „Das Ranking sollte ein Weckruf für Europa und Österreich sein. Wir müssen viel mehr tun, um die Klimakrise einzudämmen. Es ist schon fünf nach zwölf“, warnte etwa WWF-Klimasprecher Karl Schellmann in einer Aussendung.

„Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP, Anm.) muss sich für ein ambitioniertes EU-Clean Energy Package einsetzen und Österreich auf EU-Ebene zu den Taktgebern beim Klimaschutz werden“, forderte der Klima- und Energiesprecher von Global 2000, Johannes Wahlmüller.

Die vollständige Analyse von CAN können Sie hier herunterladen