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18. Österreichischer Klimatag 2017

Mit seinem vielfältigen Programm konnte der Klimatag mehr als 200 BesucherInnen mit neuesten Infos versorgen.

vlnr.: Christoph Schürz (BOKU - 2. Platz Posterpreis), Susanna Tscharner (BOKU - 1. Platz Posterpreis), Sabine Rumpf (Uni Wien - CCCA Nachwuchspreis), Dominik Thom (BOKU - CCCA Nachwuchspreis) - Foto: CCCA / Spitzer.

Bereits zum 18. Mal traf sich das wissenschaftliche "Who is Who" der österreichischen Klimaforschung im Rahmen des Österreichischen Klimatages; diesmal von Montag, 22. bis Mittwoch, 24. Mai 2017 an der Universität Wien. Mehr als 100 Vorträge zu aktuellen Forschungsergebnissen rund um das drängendste Thema der nächsten Jahrzehnte bildeten den Kern des Klimatags.

Im Fokus des diesjährigen Pre-Days zum Klimatag stand die Vernetzung der Klimaforschungscommunity untereinander (NachwuchswissenschafterInnen mit Senior Scientists) aber auch mit PraktikerInnen/MultiplikatorInnen in diesem Bereich. Um möglichst vielfältige, interdisziplinäre Projektteams aufstellen zu können, ist eine Zusammenarbeit von Universitäten und Forschungseinrichtungen mit Stakeholdern aus der Praxis essentiell - so trafen sich über 70 TeilnehmerInnen zu einem spannenden Austausch am "Marktplatz".

Die folgenden beiden Tage widmeten sich traditionell einer Fülle von Vorträgen über die aktuellsten und interessantesten Projekte der österreichischen Klima(folgen)forschungscommunity. Die einzelnen Schwerpunkte lagen in so unterschiedlichen Bereichen wie sozio-ökologischer Wandel, Governance und Energiepolitik, aber auch dem Accounting von Treibhausgas-Emissionen oder den Kosten des Klimawandels.

Auch Preise wurden im heurigen Jahr wieder vergeben - beim Posterwettbewerb gewann Susanna Tscharner (Stärkung von Risikobewusstsein und Eigenvorsorge bei Menschen mit Migrationshintergrund in Österreich) vor ihrem BOKU-Kollegen Christoph Schürz. Der CCCA-Nachwuchspreis wurde, aufgrund der hohen Qualität zweier Arbeiten, geteilt vergeben - Sabine Rumpf (Climate warming and elevational range limits: rear edges shift faster than leading edges) und Domink Thom (The impact of future forest dynamics on climate: Interactive effects of changing vegetation and disturbance regimes) konnten beide den Sieg für sich reklamieren.

Eine besondere Ehrung für Ihr Lebenswerk wurde Fr. Dr. Ingeborg Auer zuteil, Ihr wurde die Julius-Hann-Medaille der ÖGM verliehen. Die Julius von Hann Medaille in Gold wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die Wissenschaft der Meteorologie und/oder Klimatologie besondere Verdienste erworben haben. Frau Dr. Ingeborg Auer ist eine dieser Persönlichkeiten. Der Vorstand des Climate Change Centre Austria gratuliert ihr sehr herzlich zu dieser Auszeichnung.

Fotos vom Klimatag und alle Informationen zu den Vorträgen finden Sie hier.

Die Bedeutung der am Klimatag präsentierten Forschungsergebnisse für die Gesellschaft spiegelt sich auch in der intensiven Berichterstattung durch verschiedene Medien wider - wir erlauben uns Ihnen hier eine kleine Übersicht über die Artikel, die während oder um den Klimatag herum, erschienen sind, zu geben:

 

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Climate Change Centre Austria in Kooperation mit dem Forschungsverbund Umwelt und der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie der Universität Wien, der Klimaschutzkoordination der Stadt Wien und der Wien 3420 Aspern Development AG (aspern Die Seestadt Wiens), der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, der Universität für Bodenkultur Wien, der alps GmbH, weatherpark, der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, dem Umweltbundesamt und der Österreichischen Gesellschaft für Meteorologie. Gefördert und unterstützt wird der Österreichische Klimatag vom Klima- und Energiefonds im Rahmen seines Forschungsprogramms "ACRP - Austrian Climate Research Programme".