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Hedonistische Preisbildung

  1. Hedonistische Methoden versuchen nicht am Markt gehandelte Güter, oft Umweltressourcen, zu bepreisen.

    Dabei werden diese Güter mit am Markt gehandelten Gütern in Verbindung gebracht. Häuser/Immobilienpreise werden beispielsweise oft herangezogen, um den Wert der Umweltbedingungen abzuschätzen. „Heiße Luft“ In Kyoto wurden einigen Staaten (u.a. Russland, Ukraine) deutlich mehr Emissionsrechte zugebilligt, als sie (aufgrund des Zusammenbruchs der Industrien nach 1990) absehbar benötigen werden. Diese so genannte "heiße Luft" kann per Emissionshandel verkauft werden - mit der Folge, dass Emissionshandel mit diesen Ländern zu mehr Emissionen führt und keine wirklichen Reduktionen erfolgen

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