Steckbrief Universität Graz


Kurzportrait

Die Karl-Franzens-Universität Graz, gegründet 1585, ist Österreichs zweitälteste Universität und mit rund 31.500 Studierenden und 4.000 MitarbeiterInnen  auch eine der größten des Landes. Zahlreiche herausragende WissenschafterInnen, unter ihnen sechs Nobelpreisträger, haben hier gelehrt und geforscht.
Die geografische Lage begünstigt einen regen wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Austausch mit dem südöstlichen Europa, von dem die Stadt ebenso profitiert wie ihre Bildungseinrichtungen.

Zahlen und Fakten

  • 1585 gegründet
  • 7 Organisationseinheiten: 6 Fakultäten, 1 Universitätsverwaltung
  • 76 Institute
  • 31.500 Studierende
  • 4.800 StudienanfängerInnen
  • 3.300 AbsolventInnen pro Studienjahr, davon knapp 200 Doktoratsabschlüsse
  • 100 Studien
  • 4.000 MitarbeiterInnen, davon 2.700 WissenschafterInnen
  • 180.000 Quadratmeter Nutzfläche
  • 205,4 Millionen Euro Budget pro Jahr


Weiter Informationen finden Sie unter: www.uni-graz.at

Klima-Schwerpunkt

Als einem von sieben Forschungsschwerpunkten, forscht  die Universität Graz intensiv und vernetzt zu „Umwelt und Globaler Wandel (Environmental and Global Change, EGC)“.
Im Fokus stehen die Erforschung und Überwachung des Klima- und Umweltwandels und seiner Auswirkungen, die Analyse der Rolle des Menschen sowie das Aufzeigen von Wegen zu nachhaltiger regionaler Entwicklung und Innovation. Primäre Schwerpunktregion ist Österreich, eingebettet in europäisch und global orientierte Forschung sowie allgemeine Basisforschung zu Umweltsystemen.

Der interuniversitäre Schwerpunkt "Umwelt und Globaler Wandel" führt am Standort Graz über 20 Forschungsgruppen aus Klima- und Umweltphysik, Meteorologie, Umweltchemie, Hydrogeologie, Umweltbiologie, Ökologie und Evolutionsforschung, Umweltökonomik, Umweltsoziologie und -psychologie, Geographie und Regionalforschung, Systemwissenschaften und Nachhaltigkeitsforschung, Externe Umweltforschung: Sonnensystem und Weltraum, Umweltethik und Umweltrecht zusammen.

Die wissenschaftlichen Arbeiten und Projekte konzentrieren sich auf sechs Forschungsfelder:

  • GlobEOS (Global Earth Observation and Stewardship) befasst sich mit der globalen Erdbeobachtung und Erdverantwortung im Klima- und Umweltwandel.
  • RegIMOS (Regional Integrated Modeling and Studies) widmet sich der regionalen integrierten Modellierung sowie Studien zum Klima- und Umweltwandel.
  • EnviSYS (Changing Ecosystems and Earth-external Environmental Systems) umfasst Forschung zu Ökosystemen der Erde und erdexternen Umweltsystemen im Wandel.
  • GreenPROTEC (Green Processes and Technologies) beschäftigt sich mit Prozessen und Technologien zur Bewältigung des Klima- und Umweltwandels 
  • HDChange (Human Dimensions of Climate Change) erforscht die gesellschaftlichen Dimensionen des Klima- und Umweltwandels
  • RegiKNOWS (Regional Changes Research and Knowledge Transfer for Sustainability) umfasst Forschung zu Regionen im Wandel und Wissenstransfer für Nachhaltige Entwicklung.

An der Universität Graz wurden bereits 2005 mit der Gründung des Wegener Centers für Klima und Globalen Wandel Kompetenzen gebündelt.


Die Arbeitsgruppen des Schwerpunkts sind in zahlreichen Projekten an internationaler Spitzenforschung beteiligt und können auf Publikationen in hochrangigen Fachjournalen verweisen.

Weiterführende Links

http://www.uni-graz.at/

http://www.uni-graz.at/de/forschen/forschungsprofil/forschungsschwerpunkte/