Steckbrief Leopold-Franzens-Universität Innsbruck


Kurzportrait

Die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck ist eine der forschungsstärksten Universitäten in Österreich. Sie wurde 1669 gegründet und ist heute mit knapp 30.000 Studierenden und etwa 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte und wichtigste Forschungs- und Bildungseinrichtung in Westösterreich.

An den 16 Fakultäten forschen und lehren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den verschiedensten Bereichen der Geistes- und Naturwissenschaften, der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, der Theologie, der LehrerInnenbildung, der Rechtswissenschaften sowie der technischen Wissenschaften und der Architektur.

Zahlen und Fakten

  • gegründet 1669
  • 16 Fakultäten und entsprechende Verwaltungs-, Service- und Dienstleistungseinrichtungen
  • 78 Institute
  • zirka 30.000 Studierende
  • zirka 5.000 StudienanfängerInnen
  • über 4.000 Studienabschlüsse pro Jahr, davon zirka 220 Abschlüsse bei Doktorats- bzw. PhD-Studien
  • über 120 Studienmöglichkeiten
  • über 4.500 MitarbeiterInnen, davon knapp 3.000 WissenschafterInnen 
  • jährlich mehr als 1.000 Publikationen im Web of Science, davon rund zwei Drittel mit internationalen Co-AutorInnen
  • Budget über 260 Millionen Euro pro Jahr, davon zirka 50 Millionen Euro aus Drittmitteln und selbsterwirtschafteten Einnahmen

Weitere Informationen finden Sie unter: www.uibk.ac.at

Forschung

Fünf Schwerpunkte stärken das Profil der Forschungsuniversität:

Alpiner Raum - Mensch und Umwelt

Die menschlichen Einflüsse auf alpine Ökosysteme und deren Folgen werden ebenso untersucht wie die Rolle des Alpenraumes im kulturellen Austausch zwischen Nord und Süd. Die Forschung zielt auch auf die Grundlagen und Strategien für eine nachhaltige Nutzung und Entwicklung des Alpenraumes.

Kulturelle Begegnungen - Kulturelle Konflikte 

Seit jeher bestimmten kulturelle Begegnungen und Konflikte die Geschicke der Menschheit. Ihre Ursachen und Wirkungen zu verstehen, ist für die moderne Welt unverzichtbar geworden. Die interdisziplinäre Beschäftigung damit hat in Innsbruck bereits eine lange Tradition.

Molekulare Biowissenschaften

Die integrative und multidisziplinäre Forschungs- und Lehreinrichtung widmet sich der Untersuchung von Struktur, Funktion und Interaktion von biologischen Makromolekülen, sowie von niedermolekularen Verbindungen, die für das Zellwachstum, den Stoffwechsel und die Entwicklung relevant sind.

Physik

Als wissenschaftliches Fundament für unser Verständnis der Natur liefert die Physik auch wichtige Impulse für technologische Innovationen. Die Forschung in der Astro- und Astroteilchenphysik, Ionen- und angewandten Physik und der Quantenphysik an der Uni Innsbruck ist in hohem Maß international vernetzt.

Scientific Computing

Mit ausgeklügelten mathematischen Verfahren, innovativen Rechenmodellen und neuen Hochleistungscomputern lassen sich heute komplexe wissenschaftliche Fragen am Computer bis ins Detail nachbilden und beobachten. Alle Forschungsaktivitäten im IT-Sektor und e-Science sind hier gebündelt. Neben den Schwerpunkten bestehen vier fakultätsübergreifende Forschungsplattformen und knapp 40 Forschungszentren, die die Vernetzung fördern und die internationale Sichtbarkeit der Forschung verbessern.

Weiterführende Links

www.uibk.ac.at

www.uibk.ac.at/forschung/