Steckbrief BOKU


Kurzportrait

Das "Hochschülchen" (Rainer Schubert-Soldern), das seit 1896 seinen Sitz auf der Türkenschanze hat, war bei seiner Gründung 1872 eine kleine Agrarhochschule. Die "grüne Universität im Grünen" wurde schon früh "alma mater viridis" - "grüne Nährmutter" genannt. Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, seit 1945 Gärungstechnik - später Lebensmittel- und Biotechnologie - und seit 1991 "Landschaftsplanung und Landschaftspflege" wurden als Studiengänge angeboten. Im Jahr 2003 wurde das Studienangebot um das von zahlreichen Studierenden gewählte Fach Umwelt- und Bioressourcenmanagement erweitert. Heute ist die BOKU eine moderne, international aufgestellte University of Natural Resources and Life Sciences mit 9 Bachelor- und 25 Masterstudien für über 10.000 Studierende.

BOKU Facts & Figures

  • 2.580 Mitarbeiter, davon ca. 1.850 wissenschaftlich
  • ca. 12.300 Studierende
  • ca. 1.500 Studienabschlüsse pro Jahr
  • 15 Departments, 65 Institute
  • 7 wissenschaftliche Einrichtungen, Netzwerke und Plattformen

Die wichtigsten Zahlen und Fakten sind unter http://www.boku.ac.at/fos/themen/facts-figures/ zu finden. Detaillierte Informationen finden Sie in der BOKU-Wissensbilanz: http://www.boku.ac.at/fos/themen/boku-wissensbilanz/

Klimarelevante Forschung an der BOKU

Die BOKU ist die "Universität des Lebens" und die "Universität der Nachhaltigkeit". Der Schwerpunkt ihrer Aktivitäten liegt in der Erforschung und Vermittlung der nachhaltigen Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen. Die BOKU antwortet auf zentrale gesellschaftliche Herausforderungen mit ihrer Kompetenz in den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Sie engagiert sich besonders in den Themenbereichen

  • Bewahrung und Entwicklung von Lebensraum und Lebensqualität
  • Management natürlicher Ressourcen und Umwelt
  • Sicherung von Ernährung und Gesundheit

Als Universität des Lebens sieht die BOKU ihre Aufgabe als Forschungseinrichtung, aber auch in ihrer gesellschaftlichen Verantwortung darin, die fachlichen Disziplinen in ihrem übergeordneten, systematischen Zusammenhang zu erkennen und auch über die rein wissenschaftliche Betrachtung hinauszugehen. Interdisziplinarität und die Einbindung der Gesellschaft in den Forschungsprozess sind wesentliche Prinzipien der BOKU, um an die globalen Herausforderungen unserer Zeit heranzutreten. Daneben sind die stark grundlagenfundierte Forschung und gleichzeitig die Problemlösungs- und Anwendungsorientierung große Stärken der BOKU.

Das Thema Klimawandel umfasst zahlreiche Dimensionen, von der meteorologisch-physikalisch-chemischen Komponente der Ursachen- und Wirkungszusammenhänge über die Betrachtung der Auswirkungen auf Ökosysteme und menschliche Gesellschaften bis hin zur Frage, wie Strategien und Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimawandelanpassung im Sinne der Klimagerechtigkeit entwickelt und verwirklicht werden können.

Beinahe alle Institute der BOKU behandeln Fragen, die für den Themenbereich Klimawandel relevant sind, und es geht nicht zuletzt darum, dieses Wissen zu vernetzen und für die Gesellschaft nutzbar zu machen. Dieser Anspruch ist auf strategischer Ebene in der BOKU-Nachhaltigkeitsstrategie verankert.

Weiterführende Links:

www.boku.ac.at

http://www.boku.ac.at/fos/themen/facts-figures/

http://www.boku.ac.at/fos/themen/boku-wissensbilanz/

http://www.boku.ac.at/wissenschaftliche-initiativen/zentrum-fuer-globalen-wandel-nachhaltigkeit/themen/nachhaltigkeit/strategie/