IPCC - Intergovernmental Panel on Climate Change


Sonderbericht Landsektor & Ozeane/Kryosphäre


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Der IPCC lädt seine Mitgliedsstaaten und Beobachterorganisationen ein, für die Erstellung dieser Sonderberichte „Coordinating Lead Authors (CLA)“, „Lead Authors (LA)“ und „Review Editors (RE)“ zu nominieren: Sonderbericht über den Landsektor & Sonderbericht über Ozeane und Kryosphäre

In der 45. Plenarsitzung des IPCC, die von 28. bis 31. März stattfand, wurden Inhalte, Struktur und Umfang von zwei Sonderberichten beschlossen:

•    Sonderbericht über den Landsektor (“Special Report on Climate Change and Land: An IPCC special report on climate change, desertification, land degradation, sustainable land management, food security, and greenhouse gas fluxes in terrestrial ecosystems”). Die beschlossene Gliederung kann über folgende Verknüpfung erhalten werden: https://www.ipcc.ch/meetings/session45/Decision_Outline_SR_LandUse.pdf

•    Sonderbericht über Ozeane und Kryosphäre (“Special Report on the Ocean and Cryosphere in a Changing Climate”): https://www.ipcc.ch/meetings/session45/Decision_Outline_SR_Oceans.pdf

Sollte Sie Interesse haben, als CLA, LA oder RE bei der Erstellung der (oder eines der) Sonderberichte mitzuwirken, werden sie herzlich eingeladen, den Österreichischen IPCC Focal Point (Mag. Manfred Ogris, manfred.ogris@bmlfuw.gv.at) darüber zu informieren.

Für eine Nominierung werden benötigt:

- CV (englisch, pdf, maximal 4 Seiten)

- ausgefülltes Nominierungsformular:

Das Einladungsschreiben des BMLFUW (07.04.2017) finden Sie hier (pdf).

Da der spätest mögliche Zeitpunkt für eine Nominierung der 17. Mai 2017 ist, können Interessensbekundigungen nur berücksichtigt werden, wenn sie bis spätestens Donnerstag, 11. Mai, 9:00 Uhr eingelangt sind. Die endgültige Auswahl der Autoren wird voraussichtlich Anfang Juli 2017 vom IPCC-Bureau getroffen. Die ersten Autoren-Sitzungen finden in der ersten Oktoberhälfte 2017 statt. Im Falle Ihrer Mitwirkung als Autor oder RE an einem der Sonderberichte werden Ihre Hotel- und Reisekosten (Flug economy) vom CCCA oder vom BMLFUW übernommen.

 

Information zur Mitarbeit an IPCC Berichten

Die genauen Verfahrensregeln bei der Erstellung eines IPCC-Berichts sind im Appendix A der „Priciples Governing IPCC Work“ dargelegt: https://www.ipcc.ch/pdf/ipcc-principles/ipcc-principles-appendix-a-final.pdf

Eine Kurzinformation darüber, wie Autoren vom IPCC ausgewählt werden, finden sie über folgende Verknüpfung: http://www.ipcc.ch/news_and_events/docs/factsheets/FS_select_authors.pdf  

Die genauen Verfahrensregeln bei der Erstellung eines IPCC-Berichts sind im Appendix A der „Priciples Governing IPCC Work“ dargelegt: https://www.ipcc.ch/pdf/ipcc-principles/ipcc-principles-appendix-a-final.pdf

Der zeitliche Aufwand, mit dem die Autoren rechnen müssen, ist beträchtlich. Es wird erwartet, dass CLA und LA im Zeitraum 2017 bis 2019 (neben dem Verfassen der entsprechenden Texte und der Teilnahme an „web conferences“) an vier, RE an zwei Sitzungen teilnehmen. Die Annahme der Sonderberichte durch das Plenum ist für September 2019 geplant.


 

Workshop: Die österreichische Wissenschaft im IPCC AR6

Die Informationsveranstaltung fand in Form eines Workshops am 1. Juli 2016 im Theatersaal der ÖAW statt, organisiert vom CCCA und der Kommission für Klima und Luftqualität der ÖAW. Ziel des Workshops war es, alle Interessierten über das IPCC, seine Struktur und Arbeitsweise sowie die Arbeitsschritte und Aufgaben im  6. Berichtszyklus zu informieren. Dabei wurden in Form von Vorträgen die mögliche Rollen in den Scoping Meetings und den Schreibprozessen der Spezialreporte und der Teilberichte des 6. IPCC Sachstandsberichtes vorgestellt und deren jeweilige Anforderungsprofile skizziert. Neben spannenden Inputs von Klaus Radunsky (Umweltbundesamt), Manfred Ogris (BMLFUW, IPCC National Focal Point), Keywan Riahi (IIASA), Andreas Fischlin (ETH Zürich, IPCC Co-Chair) und Georg Kaser (Uni Innsbruck) fanden am Nachmittag thematische Diskussionsgruppen statt. Die angeregten Diskussionen in den Kleingruppen haben sich dem Potential der österreichischen Forschungslandschaft im Hinblick auf das zeitgerechte Erbringen von IPCC-relevanten wissenschaftlichen Beiträgen gewidmet.

 

Die Präsentationen der Vortragenden, sowie die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden laufend hier veröffentlicht:


Ergebnisse der Diskussionsgruppen:

Bilder des Workshops


(Quelle: CCCA)

 

Aufgaben und Ziele des IPCC

Die Hauptaufgabe des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC, Intergovernmental Panel on Climate Change, auch Weltklimarat) besteht darin, naturwissenschaftliches, technisches und sozioökonomisches Wissen zusammenzutragen und aus wissenschaftlicher Sicht zu bewerten.

Neben der Darstellung von naturwissenschaftlichen Grundlagen, Auswirkungen und Risiken des Klimawandels zeigt der IPCC auch Möglichkeiten zu Minderung und Anpassung an den Klimawandel auf.
2013 und 2014 wurde der fünfte Sachstandsbericht bestehend aus den Beiträgen der drei Arbeitsgruppen und dem übergreifenden Synthesebericht veröffentlicht und kann auch elektronisch bezogen werden: http://www.ipcc.ch/report/ar5/index.shtml

Im April 2016 hat das Plenum des IPCC den Zeitplan des sechsten Berichtszyklus mit 2016 bis 2022 bestimmt und beschlossen.

Im Rahmen des Zyklus des sechsten Berichtszyklus des IPCC sollen neben dem sechsten Sachstandsbericht mit seinen drei Working Groups auch drei Sonderberichte erstellt werden:

  • 1,5 Grad globale Erwärmung. Damit wird der Bitte des UNFCCC nachgekommen, einen Bericht über den Kenntnisstand zu den Folgen einer Erwärmung von 1,5 Grad gegenüber vorindustriellen Bedingungen mit den damit korrelierenden Treibhausgasemissionen zu verfassen.

  • Landsektor einschließlich Wüstenbildung, Landdegradation, nachhaltigem Landmanagement und Ernährungssicherheit.

  • Ozeane und Kryosphäre

Details dazu finden Sie hier.