Vernetzungsprojekte im CCCA


Ziel: Unterstützung von Vernetzungsaktivitäten der österreichischen Klimafolgenforschungs-Community

Ende Einreichfrist: 8.1.2016

Ehest möglicher Start: Februar 2016

Förderbare Konsortien: Antragsteller müssen CCCA Mitglieder sein, der Hauptantragsteller muss eine HRSM Konsortialpartner-Einrichtung sein

Gesamtbudget: 30.000 €

 

Geförderte Projekte

C4Austria - Connecting Climate Change Communicators in Austria

Hans Stötter (UIBK) - Ziele des Projekts

genehmigte Fördersumme: 10.000€

Mitantragsteller: BOKU, UBA.

 

Frontiers in Regional Climate Research (FRECH)

Douglas Maraun (KFU) - Ziele des Projektes

genehmigte Fördersumme: 10.000€

Mitantragsteller: ZAMG, BOKU, AIT.

 

Ö-KryoNet - Vernetzung für österreichweite Dokumentation der Klimafolgen für die Kryosphäre anhand Gletscher- und Permafrostmonitoring und deren Integration in Internationale Programme

Annett Bartsch (ZAMG) - Ziele des Projekts

genehmigte Fördersumme: 9.500€

Mitantragsteller: KFU, UIBK, ÖAW, TU Graz.

 

Grundsätzliches zur Ausschreibung 

Im Rahmen der Hochschulraumstrukturmittel (HRSM) fördert das Climate Change Centre Austria (CCCA) Projekte für Vernetzungsaktivitäten im Bereich der Klima- und Klimafolgenforschung. Diese müssen die Ziele des CCCA unterstützen, inter- beziehungsweise transdisziplinär ausgerichtet sein, sowie ForscherInnen aus mindestens drei CCCA Mitgliedsorganisationen integrativ beteiligen. Auch Organisationen die nicht Mitglied sind, können in Vernetzungsprojekten teilnehmen. Eine internationale Anbindung der Projekte ist von Vorteil.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass keine Forschungsprojekte im Rahmen dieser Fördermaßnahme unterstützt werden, sondern lediglich Maßnahmen und Aktivitäten, die zur Stärkung der österreichischen Klima- und Klimafolgenforschungs-Community durch Vernetzung führen. Angestrebt werden Einreichungen mit einer Laufzeit von einem Jahr (das Projekt muss innerhalb eines halben Jahres nach der Genehmigung beginnen) in der Höhe von maximal 10.000€. Folgeeinreichungen sind möglich. Nach Beendigung der Laufzeit müssen die Ergebnisse der Aktivitäten der österreichischen Forschungs-Community über die CCCA Homepage kommuniziert werden. Weitere Disseminierungsaktivitäten sind erwünscht.

Formale Vergabekriterien

  • Antragssprache ist grundsätzlich Deutsch; Anträge können aber auch auf Englisch eingereicht werden.
  • Das Projekt trägt zu den CCCA Zielen bei.
  • Das Projekt ist inter- und/oder transdisziplinär ausgerichtet.
  • Es sind ForscherInnen aus mind. 3 CCCA-Mitgliedern am Konsortium beteiligt. Der Leiter/die Leiterin des Projektes muss aus einer HRSM Konsortialpartner-Einrichtung kommen (siehe Liste am Ende der Seite).
  • Bei Genehmigung des Projekts erfolgt eine Förderzusage durch die Universität Innsbruck, als Träger der HRSM-CCCA Mittel, auf Basis dieser Ausschreibungsbedingungen.
  • Es werden max. 10.000€ pro Projekt gefördert. Es handelt sich dabei um eine Nettoförderung. Falls für den Fördernehmer Steuern oder Overheads anfallen, sind diese vom Fördernehmer separat zu bezahlen.
  • Spätestens 2 Monate nach Projektende ist eine detaillierte Abrechnung samt Zahlungsnachweisen (getrennt nach Personalkosten, Sachkosten, Reisekosten, sonstige Kosten) an die CCCA Geschäftsstelle zu übermitteln, die diese an die Uni Innsbruck weiterleitet. Personalkosten müssen nachvollziehbar belegt werden.
  • Zusätzlich erfolgt die Abgabe eines max. 3-seitigen Endberichtes in Form eines "non-technical summary" inkl. eines Ausblickes. Zusätzlich muss ein max. 1-seitiger Text für die CCCA Homepage zur Verfügung gestellt werden.
  • Projekte dürfen eine Laufzeit von einem Jahr nicht überschreiten; ein Folgeantrag ist möglich.

Formale Kriterien für die Anträge

Anträge sollen max. 3 A4-Seiten (exkl.CVs) umfassen und folgende Punkte beinhalten

  • Projekttitel
  • Ziel des Projektes/der Aktivitäten
  • Auflistung und Beschreibung der Inhalte, Aktivitäten und zu erwartender Resultate
  • Auflistung der eingebundenen CCCA-Mitglieder, externer Organisationen, sowie der beteiligten ForscherInnen
  • Einbindung der operativen Einheiten des CCCA - falls relevant
  • Projektablauf mit Zeitplan (inkl. gewünschtem Startzeitpunkt)
  • Budgetplan (Auflistung über die geplanten anfallenden Kosten inkl. Auflistung weiterer/zusätzlicher Förderungen für die geplanten Aktivitäten)
  • CV (inkl. wissenschaftlicher Aktivitäten und Publikationen) des Hauptantragstellers/der Hauptantragstellerin

Vergabeprozess

Die Anträge werden in einem 2-stufigen Verfahren zuerst auf formale Richtigkeit und Vollständigkeit und danach inhaltlich geprüft. Für die inhaltliche Evaluierung wird eine "Virtuellen Vollversammlung", bestehend aus einem Vertreter einer Vertreterin jeder CCCA Mitgliedsinstitution, eingesetzt. Die Evaluierung erfolgt anhand der Kriterien "Inter- und/oder Transdisziplinarität des Antrages" sowie "Impakt für die österreichische Klimafolgenforschungscommunity". Jedes Mitglied dieser "Virtuellen Vollversammlung" kann max. 10 Punkte vergeben. Es müssen mindestens 7 Mitglieder abstimmen, um eine gültige Reihung zu erzielen. Für die Förderung werden darüber hinaus nur jene Projekte in Betracht gezogen, die von mindestens 2 Mitgliedern der "Virtuellen Vollversammlung" positiv mit Punkten bewertet wurden. Mitglieder der "Virtuellen Vollversammlung" dürfen Anträge, die von einem Forscher/einer Forscherin der eigenen Institution geleitet werden, nicht bewerten. Der CCCA Vorstand entscheidet anhand der Reihung über die Vergabe der Mittel.

Liste der HRSM-CCCA-Konsortialpartner

  • Universität Innsbruck
  • Universität für Bodenkultur
  • Universität Graz
  • Technische Universität Graz
  • Universität Klagenfurt
  • Universität Wien
  • Universität Salzburg
  • AGES
  • alpS GmbH
  • Bundesamt für Wald
  • Climate Change Centre Austria
  • Geologische Bundesanstalt
  • Joanneum Research
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften
  • Umweltbundesamt
  • WIFO
  • Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
  • Zentrum für Soziale Innovation